Ausstellungen

Ein schlüssiges szenografisches Konzept, das Orientierung und Dramaturgie bietet, und ein guter Mix von Medien sind wichtige Zutaten für eine erlebnisreiche Ausstellung. Bei uns steht die originale Begegnung und aktive Auseinandersetzung mit dem Thema im Mittelpunkt. Wir inszenieren Räume, eröffnen neue Perspektiven und sprechen alle Sinne an. Die Flut von Fachwissen filtern wir durch didaktische Reduktion und ein gestaffeltes System von spielerisch zu erarbeitenden Erkenntnissen. Von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe begleiten wir die Ausstellungsprojekte für unsere Kunden. Und wenn nach einigen Jahren ein Update gewünscht ist, sind wir gerne wieder dabei.

Wir sind Mitglied im Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland.

www.vera-d.org

Wanderausstellung "Insekten – gefährdete Vielfalt – was nun?"
Wanderausstellung "Insekten – gefährdete Vielfalt – was nun?"
Bereits seit Beginn der 1970er Jahre beobachten Wissenschaftler einen stetigen Rückgang der Artenvielfalt und der Individuenzahlen bei den Insekten. In den letzten Jahren erfährt dieser Rückgang eine dramatische Beschleunigung. Die Ursachen sind vielfältig, aber überwiegend auf den Menschen zurückzuführen. Der Verlust von extensiv genutzten Flächen, die Strukturarmut der verbliebenen Freiflächen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Giften sowie der Nährstoffeintrag nehmen vielen Arten die Lebensgrundlage. Unsere Wanderausstellung informiert, wie jeder Einzelne, aber auch der politische Raum etwas für den Insektenschutz tun kann und gibt auf 16 Tafeln mit beeindruckenden Bildern einen Einblick in die Artenvielfalt der Insekten.

Informationen zur Ausleihe
HAUS DER NATUR BONN
HAUS DER NATUR BONN
Der Kottenforst spielt für die Bürger Bonns eine wichtige Rolle. Er ist ihr Großstadtwald und der beste Ort für „NaturErleben“. Die neue Dauerausstellung im grundlegend sanierten Haus der Natur inspiriert nun alle Besucher, draußen genauer hinzuschauen: welche tierischen oder menschlichen Spuren sind zu entdecken und welche Geschichten erzählen diese? Das Ausstellungskonzept spannt einen Bogen von der einige Jahrhunderte zurückreichenden Kulturgeschichte des Waldgebiets bis hin zu aktuellen Umweltschutz- und Nachhaltigkeitszielen. Die Hauptrolle spielen dabei originale Exponate, die mithilfe handgezeichneter Illustrationen in den inhaltlichen Kontext gestellt werden.
BLUMBERGER MÜHLE MOORRAUM
BLUMBERGER MÜHLE MOORRAUM
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg ist durchzogen von hunderten kleinen und großen Mooren, die eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt und das Klima spielen. Ihren hohen Stellenwert vermittelt der neu gestaltete Moorraum in der Blumberger Mühle: helle Farben und bildreiche Infotafeln spiegeln den vielfältigen Lebensraum wider. Ein Moorkino, Experimente und Ratespiele sowie eine Hörstation mit kuriosen Geschichten aus der Region bieten auf kleinstem Raum höchste Interaktion.
NATIONALPARK-HAUS NEUWERK, Hamburgisches Wattenmeer
NATIONALPARK-HAUS NEUWERK, Hamburgisches Wattenmeer
Spielerische Funktionsmodelle und viele haptische und audiovisuelle Angebote machen im Nationalpark-Haus Neuwerk auf das Wattenmeer, seine Bewohner und Eigenheiten aufmerksam. Einer der Höhepunkte ist das Tidebecken, das das Phänomen Ebbe und Flut in der Nordsee begreifbar macht. Das Ausstellungskonzept nimmt das Farbspektrum des Nationalparks auf und übersetzt es in eine zeitgemäße Gestaltung.
NATURPARK SAUERLAND ROTHAARGEBIRGE
NATURPARK SAUERLAND ROTHAARGEBIRGE
Der noch junge, aber mit 3.827 km² zweitgrößte Naturpark Sauerland Rothaargebirge stellt sich seinen Bewohnern und seinen Gästen vor. Er tut dies dezentral in sieben Schatztruhen, die jeweils kleine Infozentren sind, und in acht weiteren Infopunkten. Dazu haben wir ein digitales Infosystem entwickelt, das in 55“-Multitouch-Tischen oder großen Wanddisplays viele touristische Tipps zur Erkundung von Natur und Kultur bereithält. Die Schatztruhen sind zudem mit interaktiven Wandmodulen ausgestattet, in denen sich lokale Besonderheiten entdecken lassen.
NATURPARKHAUS STEINHUDER MEER, MARDORF
NATURPARKHAUS STEINHUDER MEER, MARDORF
Vom arbeitsintensiven Handtorfstich über die industrielle Abtorfung bis zur Renaturierung zeigt die Dauerausstellung den Wandel im Umgang mit unseren Mooren. Die Szenografie der Ausstellung ist durch die Architektur des Naturparkhauses inspiriert: Vom Ufer des Steinhuder Meeres kommend, führt ein hölzerner Steg durch das Haus hindurch. Dieses Bild greifen die 10 Ausstellungseinheiten auf, sie erinnern an traditionelle Torfkähne, gespannte Segel, Stakstangen und Torfstiche. Den Raum dominiert ein 13,5 m langes Panorama – es weitet den Blick in eine einzigartige Landschaft.

Für das grafische Konzept zeichnet die UNIKATUM Ausstellungsmedien GmbH verantwortlich.
ZEITTUNNEL WÜLFRATH
ZEITTUNNEL WÜLFRATH
Ein alter 160 Meter langer Versorgungstunnel in einen Kalkbruch wird zur Zeitmaschine: wir springen ins Devon und reisen dann 400 Millionen Jahre zurück in die Gegenwart. Die Ausstellung erweckt auch die Zeit der Dinosaurier wieder zum Leben und schlägt den Bogen bis in unseren Alltag, in dem wir den devonischen Kalk in vielen Produkten verwenden. Interaktive Medienstationen, kleine Modelle und lebensgroße Inszenierungen machen die Reise durch die Erdzeitalter im Zeitraffer zu einem besonderen Erlebnis.

Bereits 2003 wurde der Zeittunnel Wülfrath im Rahmen der EUROGA 2002+ erstmals als Ausstellungort eröffnet. Auch die Ersteinrichtung war eine Kooperation von Kessler & Co. mit Jörg Stauvermann und Prof. Dr. Hans Hermann Hofstadt.
WANDERAUSSTELLUNG: „YOUNIWORTH“, JUGENDMIGRATIONSDIENSTE
WANDERAUSSTELLUNG: „YOUNIWORTH“, JUGENDMIGRATIONSDIENSTE
Die sieben Module der Wanderausstellung „YOUniworTH“ nehmen die Lebenswelt von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in den Blick. An jedem Modul kommen die Besucher ins Gespräch – über ein Quiz, dass die exotische Herkunft vieler Alltagsworte aufdeckt, eine Selfie-Station, die Anlass gibt, über das Miteinander nachzudenken oder über Interviews, die sie mit vier eingewanderten Jugendlichen führen können. Beim virtuellen Kofferpacken begreifen die Besucher, dass zahllose Entscheidungen getroffen werden müssen, wenn der Entschluss steht, das eigene Land zu verlassen. Dass die Migration so alt ist wie die Menschheit, macht ein Animationsfilm deutlich.
INFOPORTAL BIOLOGISCHE STATION OBERBERG
INFOPORTAL BIOLOGISCHE STATION OBERBERG
Die neue Ausstellung der Biologischen Station Oberberg am Fuße des Schlosses Homburg ist ein echtes Raumwunder. Auf nur 30 m² bietet die Station ein breit gefächertes Bildungsangebot. Unsere Ausstellungsmodule sind hochmobil und passen sich der jeweiligen Raumnutzung an. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Multitouch-Tisch, mit dem sich der Besucher das Bergische Land über Karten, Bilder und Spiele erschließen kann. Alle anderen Sinne sind gefragt, wenn zum Beispiel eine Duftflasche nach Bergischem Kuhstall riecht.
NATURPARK-TOR WASSENBERG
NATURPARK-TOR WASSENBERG
Das Naturpark-Tor Wassenberg ist eine multifunktionale Begegnungsstätte im südlichen Teil des Naturparks Schwalm-Nette. Sie lädt ein zu Veranstaltungen und Vorträgen und informiert über die Kultur- und Naturlebensräume der Region. Ein interaktiver Tisch, bunt bespielte Ausstellungswände zu den Lebensräumen sowie eine Medienlounge mit Geschichten und Sagen aus dem Naturpark und der Stadt Wassenberg helfen den Besuchern bei der Planung ihres Aufenthalts im Naturpark.
BESUCHERZENTRUM NATURPARK Flusslandschaft PEENETAL
BESUCHERZENTRUM NATURPARK Flusslandschaft PEENETAL
In Stolpe begibt sich der Besucher auf eine virtuelle Erkundung der Region. Der Nachbau eines Bootsrumpfes formt dabei ein starkes Raumbild. Nimmt der Besucher Platz, stehen ihm zahlreiche Begegnungen entlang des Flusses bevor – nach einem Drehbuch, das verschiedene Themen und Zeiten miteinander verwebt. Die Tiergemeinschaften der Uferbereiche werden in einer raumhohen Schilfinszenierung vorgestellt und die Lebensräume des Naturparks in einer setzkastenartigen Systematik präsentiert.
WANDERAUSSTELLUNG „ÜBERLEBENSMITTEL“, DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT
WANDERAUSSTELLUNG „ÜBERLEBENSMITTEL“, DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT
In absehbarer Zukunft werden auf der Erde 10 Milliarden Menschen leben. Wie kann eine Landwirtschaft aussehen, die alle ernährt und Böden, Gewässer sowie Klima nicht beeinträchtigt? Die Wanderausstellung „ÜberLebensmittel“ zeigt, zu welchen Bedingungen unsere Nahrung heute produziert wird und welche nachhaltigen Alternativen es gibt. Die 8 interaktiven Stationen nehmen unser Konsumverhalten unter die Lupe und sensibilisieren für die komplexen Zusammenhänge in der Lebensmittelherstellung.

Bis Ende 2017 ist die Ausstellung in Osnabrück zu sehen. Im Anschluss geht sie auf ihre fünfjährige Wanderschaft durch Deutschland, die wir technisch betreuen.
SONDERAUSSTELLUNG "WALDSIEDLUNG WANDLITZ. EINE LANDSCHAFT DER MACHT" IM BARNIM PANORAMA
SONDERAUSSTELLUNG "WALDSIEDLUNG WANDLITZ. EINE LANDSCHAFT DER MACHT" IM BARNIM PANORAMA
Die Waldsiedlung Wandlitz ist noch heute ein Synonym für das Machtzentrum der SED-Diktatur. Zwischen 1958 und 1989 lebten hier die Politbüro-Mitglieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Sonderausstellung „Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht“ gibt einen historisch-kritischen Überblick über dieses Kapitel der deutschen Geschichte. Wir zeichnen für die Gestaltung der Sonderausstellung verantwortlich. Zu sehen ist sie zwischen dem 12.05. und 09.11.2016 im Barnim Panorama in Wandlitz.

Auf dem Gebiet der ehemaligen Waldsiedlung informieren Stelen dauerhaft über die Siedlung und ihre ehemaligen Bewohner.
TOURIST-INFO MEINERZHAGEN
TOURIST-INFO MEINERZHAGEN
Die neue Tourist-Information in Meinerzhagen ist gleichzeitig eine der sieben Schatztruhen des Naturparks Sauerland Rothaargebirge. Unser Konzept für den Naturpark hat die Stadt Meinerzhagen überzeugt, so dass wir auch die Gestaltung der neuen Tourist-Info übernehmen durften. Eine Theke mit Arbeitsplatz, Stauraum für Akten, eine Sitzbank mit Hörgeschichten, Vitrinen für lokale Produkte, Regale für Prospekte und Flyer sowie die Module des Naturparks sind hier aus einem gestalterischen Guss.

Der jüngste Fan der neuen Einrichtung bittet seine Mutter immer: „Lass uns doch zu dem grünen M gehen“.
BROOKHUS Naturschutzzentrum Duvenstedter Brook, Hamburg
BROOKHUS Naturschutzzentrum Duvenstedter Brook, Hamburg
Das Ausstellungskonzept setzt auf bildreiches, spielerisches Entdecken. Die Gestaltung nimmt sich gegenüber dem sinnlichen Erlebnis zurück. Die Pflanzen, Tiere und Landschaften des Duvenstedter Brooks lernt der Besucher über analoge und mediale Interaktionen kennen – wie z. B. ein Lupensuchspiel, eine mit Sensoren ausgestattete Spurenplatte der Waldbewohner oder einem Periskop, das den Blick in die Baumwipfel freigibt.
WIDUKIND MUSEUM ENGER
WIDUKIND MUSEUM ENGER
Die Geschichte des Widukind Museums begann mit einer Exhumierung. In der Kirche von Enger liegen die Gebeine dreier Menschen, unter denen der Sachsenfürst Widukind vermutet wird. Während der Ausstellungsplanung wurden die Gebeine an der Universität Göttingen untersucht. Eine gute Gelegenheit, um Abgüsse zu machen, Fotos für eine Animation zu erstellen und mit forensischen Methoden das Gesicht zu rekonstruieren. Der Besucher erlebt, von einem Audioführungssystem begleitet, die Schlacht gegen Karl den Großen, dann die Taufe und schließlich die Grabung in der Kirche. Die weiteren Themenräume zeigen die Instrumentalisierung des Stammvaters vieler Adelshäuser über die Jahrhunderte und belegen die Erinnerungskultur.
MUSEUM VOSWINCKELSHOF, Dinslaken
MUSEUM VOSWINCKELSHOF, Dinslaken
Dinslakens Geschichte wird neu erzählt: Das überarbeitete Raum- und Grafikkonzept schafft eine spannende Dramaturgie. Die speziell entwickelten Vitrinenkuben geben immer andere Perspektiven auf die Exponate frei und verknüpfen somit Themen und Zeiten der Stadtgeschichte.

Die Dauerausstellung bietet abwechslungsreiche Erlebnisse: Die Besucher geraten unvermittelt in ein Handelsgespräch aus dem Jahr 1910, sehen das Verkehrsnetz der Stadt und ihre Wirtschaft wachsen oder können in Vergessenheit geratene Kinderspiele ausprobieren.
BESUCHERZENTRUM HOBRECHTSFELDE
BESUCHERZENTRUM HOBRECHTSFELDE
Auf den ehemaligen Rieselfeldern im Naturpark Barnim werden mit Hilfe von wild lebenden Rindern und Pferden sogenannte halboffene Waldlandschaften entwickelt. Unsere Ausstellung zur Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde berichtet im ehemaligen Speicher des gleichnamigen Berliner Stadtgutes über die Geschichte des Ortes und das Großprojekt. Historische Modelle und ein interaktiver Tisch schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft. Und nach dem Besuch geht es ins Gelände zu den wilden Viechern.
Wanderausstellung "T-SHIRTS, TÜTEN UND TENSIDE", Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Wanderausstellung "T-SHIRTS, TÜTEN UND TENSIDE", Deutsche Bundesstiftung Umwelt
2011 war das Jahr der Chemie. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat sich mit Partnern aus der Chemie (VCI, Dechema und GDCh) zusammengetan und uns mit der Entwicklung einer Wanderausstellung beauftragt. „T-Shirts, Tüten und Tenside“ eröffnet einen spielerischen Zugang zu nachhaltiger Chemie am Beispiel alltäglicher Produkte, wie z. B. dem Handy. Ziel der Ausstellung ist es auch, junge Leute für chemische Berufe zu begeistern.
NATURSCHUTZZENTRUM Pfrunger-Burgweiler Ried, WILHELMSDORF
NATURSCHUTZZENTRUM Pfrunger-Burgweiler Ried, WILHELMSDORF
Intakte und wiedervernässte Moore sind die heimlichen Klimahelden – sie speichern große Mengen Kohlenstoff und Wasser wie ein Schwamm. Wie das funktioniert und welche wichtige Rolle Moore deshalb weltweit spielen, zeigen die acht Themeninseln der Ausstellung im Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf. Im Moorlabor untersuchen die Besucher z. B. verschiedene Torfproben, bevor sie ins Moorkäpsele steigen, auf Miniaturgröße schrumpfen und auf eine virtuelle Expedition in die Tiefen des Moores gehen.
NATIONALPARK-HAUS UNTERES ODERTAL
NATIONALPARK-HAUS UNTERES ODERTAL
Im alten Schafstall der ehemaligen Schlossanlage in Criewen haben wir die Geschichte und die Naturausstattung der Auenlandschaft inszeniert. Hauptobjekt und gliederndes Element ist ein 12 m langes, frei im Raum stehendes Großaquarium mit Oderfischen. Drumherum finden sich Reliefmodelle, Vitrinen und Aktionsmedien zur Landschaftsgeschichte, ein Großdiorama mit Präparaten und Geräuschespiel, ein Experimentierbereich sowie ein Wasserspielobjekt, das das Poldersystem erklärt.
Wanderausstellung "KLIMAWERKSTATT", Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Wanderausstellung "KLIMAWERKSTATT", Deutsche Bundesstiftung Umwelt
24 interaktive Experimentierstationen rund um ein klimafreundliches Leben machen die lokalen und globalen Zusammenhänge und Herausforderungen des Klimawandels begreifbar. Die spielerischen Experimente richten sich vor allem an ein junges Publikum und zeigen ihm alternative Verhaltensweisen für den Alltag auf. Hinterfragt werden z. B. der Inhalt des Einkaufswagens im Supermarkt, der Einsatz neuer Technologien und erneuerbarer Energien sowie der gerechte Umgang mit globalen Unterschieden.
BARNIM PANORAMA, Wandlitz
BARNIM PANORAMA, Wandlitz
Im Barnim Panorama weitet sich der Blick vom Detail auf das große Ganze. Urige Viecher und eine Herde Lanz Bulldogs erzählen die Geschichte des Barnim – eines Landstrichs, den der Mensch vor allem seit Beginn des letzten Jahrhunderts mit Maschinenkraft urbar gemacht hat, und dessen landschaftlicher Wert Ende der 90er-Jahre zur Ausweisung des Naturparks geführt hat.
MEER IM BLICK. ÖKOLOGISCHE SCHUTZSTATION STEINHUDER MEER
MEER IM BLICK. ÖKOLOGISCHE SCHUTZSTATION STEINHUDER MEER
Die Naturschützer der ÖSSM engagieren sich für die Artenvielfalt am Steinhuder Meer. Die neue Ausstellung dokumentiert ihre Erfolge und schult das genaue Hinsehen in der Natur. Wen kann ich mit etwas Glück und Geduld am Ufer beobachten? Wer ist in den Meerbruchswiesen zu hören? Was macht der Fischadler gerade auf seinem Horst? Interaktive Spielstationen und Live Kameras gewähren Einblick in die Lebensräume rund um Niedersachsens größten See.
Stadtmuseum DAS TOR, Coesfeld
Stadtmuseum DAS TOR, Coesfeld
Im Stadtmuseum Coesfeld steht die originale Begegnung im Mittelpunkt – mit Objekten, Abbildungen und Geschichten aus der Stadthistorie. Die Fülle der Themen und Inhalte erschließt sich der Besucher über zahlreiche Medienangebote, die in starke bildliche Inszenierungen eingefügt sind. Die Ausstellungsgestaltung nimmt behutsam die Gegebenheiten des historischen Gebäudes auf.
DOBERGMUSEUM BÜNDE
DOBERGMUSEUM BÜNDE
Die zentrale Frage im Dobergmuseum lautet: „Wie kommt die Seekuh in den Doberg?“ Die Dauerausstellung „Expedition Doberg“ nimmt den Besucher mit auf eine Forschungsreise und begleitet ihn auf die Suche nach Antworten. Große Rauminszenierungen mit Wandelementen, Aktionsmedien, Hörstationen, Infosystemen, Großvitrinen und Experimentierstationen bestimmen das Bild. Zusammen mit der Mediengestalterin Prof. Cindy Gates ist im „Staunraum“ eine Multimediaschau entstanden, die zeigt, wie die Seekuh in den Doberg kam.
Naturparkausstellung "DER LETZTE WILDE", Reutte Tirol
Naturparkausstellung "DER LETZTE WILDE", Reutte Tirol
Die Ausstellung „Der Letzte Wilde – Erleben-Staunen-Verstehen“ holt die atemberaubende Kulisse des Tiroler Lechs in das Besucherinformationszentrum in Reutte (Österreich). Ein 13 m langes Panorama und mehrere Tonnen Steine aus dem Flussbett sind ein Zitat aus dem Naturpark und Rahmen für sein interaktives Porträt.
STAATLICHES MUSEUM FÜR NATURKUNDE KARLSRUHE MINERALOGIESAAL
STAATLICHES MUSEUM FÜR NATURKUNDE KARLSRUHE MINERALOGIESAAL
Das Ausstellungskonzept im Mineralogiesaal des Staatlichen Naturkundemuseums Karlsruhe stellt in den Vordergrund, dass wir im Alltag stets von Mineralen umgeben sind. Die Vitrinen der alten Ausstellung wurden in die Gegenwart geholt und neu umbaut. Ihre Formensprache ist den Mineralen entlehnt, so wandert der Besucher heute durch eine Rauminszenierung wie durch einen überdimensionalen Stollen. Aus den vieleckigen Nischen leuchten die neu geordneten bunten Minerale und zwischendurch laden Experimentierstationen und Infosysteme zum vertieften Studium ein.
3 Königinnen Palais, Schlossinsel Mirow
3 Königinnen Palais, Schlossinsel Mirow
In den Jahren 1787 bis 1791 verbrachten zwei junge Prinzessinnen aus Mecklenburg, Luise und Friederike, die Sommer auf dem Mülheimer Schloss Broich. Sie besuchten ihre Großmutter, die Landgräfin Marie Luise Albertine von Hessen-Darmstadt. Wer hätte gedacht, dass 220 Jahre später eine Agentur aus Mülheim ein Besucherzentrum in Mecklenburg-Vorpommern einrichten würde, das von diesen Prinzessinnen erzählt. Beide sind später Königinnen geworden, wie auch ihre Tante Sophie Charlotte, die Englands Thron bestieg. Die multimediale und interaktive Ausstellung in Mirow stellt zudem die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Region vor und ist damit ein weiterer Baustein für die Besucherführung rund um die Müritz.
Camera Obscura Medienmuseum, Mülheim an der Ruhr
Camera Obscura Medienmuseum, Mülheim an der Ruhr
In der Kuppel des alten Broicher Wasserturms wurde anlässlich der Mülheimer Landesgartenschau 1992 die größte begehbare Camera Obscura der Welt eingebaut. Heute befindet sich darunter eine lückenlose Dokumentation zur Vorgeschichte des Films mit einzigartigen Exponaten aus der Sammlung "S" des Wuppertalers KH. W. Steckelings. Sie sind die Herzstücke der Ausstellung, die auf eine Reise durch die Welt der visuellen Wahrnehmung, optischen Täuschung und physikalischen Hintergründe bewegter Bilder einladen. An 16 Themenstationen lässt sich die Entwicklung vom unbewegten zum bewegten Bild mit phantasievollen und unterhaltsamen Artefakten nachvollziehen.
Müritzeum, Waren (Müritz)
Müritzeum, Waren (Müritz)
1.000 Seen und ein kleines Meer, Vögel des Glücks und eine 1.200 Jahre alte Eiche – dies sind die Themen an Deutschlands größtem Binnensee. Im Müritzeum ist die Fischfauna der Fließgewässer und Seen in 24 Aquarien geordnet und inszeniert, von der Quelle bis zur Mündung und nach Arten. Im Vogelsaal fliegt der Fesselballon auf Augenhöhe mit den Kranichen und im Konzertsaal gibt die „Heckencombo“ ihr Konzert. Die Ivenacker Eiche ist 1:1 im Haus nachgebildet und im Nachtraum können die Besucher mit einer Taschenlampe auf die Suche nach den Tieren des Waldes gehen. Eine Zeitreise führt durch die Geschichte der faszinierenden Landschaft und eine Multivision fasst alles zusammen.
PUHDYS-AUSSTELLUNG STORKOW
PUHDYS-AUSSTELLUNG STORKOW
Im Jahr 2009 stand die Band PUHDYS seit 40 Jahren auf der Bühne. Für die Jubiläumsausstellung auf der Burg Storkow haben wir die Foto- und Zeitungsarchive der fünf Musiker durchstöbert, in deren Kellern nach alten Bühnenutensilien gesucht, Platten, CDs und allerlei Kuriositäten zusammengetragen, Ton- und Filmdokumente gesichtet, Bühnentraversen aufgebaut, Flightcases zu Vitrinen umfunktioniert und schließlich die PUHDYS in 3D gescannt, um sie als „PUHDYS in Rock“ zu präsentieren.

Im Jahr 2014 hat die Sonderausstellung Platz für neue Themen gemacht.
HOHERODSKOPF-INFOZENTRUM
HOHERODSKOPF-INFOZENTRUM
Wo heute der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg für die Schönheit und Vielfalt der hügeligen Bergmähwiesen, Gewässer und Moore wirbt, brodelte vor 15 Millionen Jahren die Erde. Was bisher nur wenigen bekannt ist – der Vogelsberg ist Mitteleuropas größtes Vulkangebiet! Das grundlegend neu gestaltete Infozentrum auf dem Hoherodskopf erzählt nun von der Geschichte der hessischen Vulkane und ihrem heutigen Gesicht. Die interaktiven Ausstellungsmodule zeigen mit ihren zweiseitigen Spielelementen, Exponatboxen und Durchblicken die Abhängigkeiten und Verbindungen zwischen allen Lebensräumen.