| Auftraggeber: | Hüls Infracor, Degussa-Hüls Gruppe |
| Thema: | Geschichte des Chemieparks Marl |
| Ausstellungsfläche: | 300 m² |
| Bearbeitungszeitraum: | Januar - Juni 1999 |
| Projektbeschreibung: Die Erfolgsgeschichte des Ruhrgebietes begann mit dem Bergbau. Steinkohle war der Energielieferant für Stahlwerke und Chemieunternehmen. Bei Marl entstanden 1938 die Chemischen Werke Hüls, deren Hauptprodukt zunächst synthetischer Kautschuk war. Heute liegt hier unter dem Dach des Weltkonzerns Evonik ein gigantischer Komplex von hochmodernen Anlagen, der Chemiepark Marl. Er ist Bestandteil der Route der Industriekultur, die 1999 ins Leben gerufen wurde. Auch als „Ruhries“ haben wir wieder etwas dazugelernt bei der Planung des Infozentrums. An einem interaktiven Triptychon im Erdgeschoss kann der Besucher den Chemiepark buchstäblich unter die Lupe nehmen. Vitrinen und eine Multiproduktsäule zeigen die Vielfalt der Produkte. Im Untergeschoss beginnt die Geschichte mit einer historischen Laborinszenierung, dann zeigt eine lange Wandabwicklung mit Exponaten und integrierten Filmbeiträgen die weiteren Stationen bis heute. Die Dynamik der Globalisierung konnten wir bei der Einrichtung hautnah miterleben: Wenige Tage vor der Eröffnung wurden noch Tafeln aktualisiert, weil Firmen den Besitzer gewechselt haben. |

