| Auftraggeber: | Staatliches Naturkundemuseum Karlsruhe
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| Thema: | Mineralogiesaal |
| Ausstellungsfläche: | 200 m² |
| Bearbeitungszeitraum: | Dezember 2006 - April 2008 |
| Projektbeschreibung: Beim Begriff Mineralogie denkt jeder sofort an schillernde Edelsteine, an Steineklopfen in Idar-Oberstein und an Sammlungen in Vitrinen. So war es zunächst auch bei uns, als wir den Auftrag bekamen, im Staatlichen Naturkundemuseum Karlsruhe den Mineralogiesaal neu zu gestalten. Wir haben also ein neues Auto zersägen lassen. Um nicht zu verschwenderisch mit den Ressourcen umzugehen, haben wir die alten Vitrinen im Mineralogiesaal wiederverwendet, aber mit neu gestalteten Hüllen versehen, deren vieleckige Formen den Mineralen entlehnt sind. So wandert der Besucher heute durch eine Rauminszenierung wie durch einen überdimensionalen Stollen, aus den vieleckigen Nischen leuchten die neu geordneten bunten Minerale, zwischendurch laden Experimentierstationen und Infosysteme zum vertieften Studium ein. Die Besucher sind begeistert. Wenn wir bloß gewusst hätten, dass wir ein Jahr später die zweite Hälfte des Autos für eine andere Ausstellung brauchen könnten. |

