Zeittunnel Wülfrath
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Auftraggeber: Stadt Wülfrath, Nordrhein-Westfalen

Thema: Zeitreise vom Devon bis zur Gegenwart

Ausstellungsfläche: 960 m² im ehemaligen Versorgungstunnel eines Kalksteinbruchs

Bearbeitungszeitraum: Januar 2001 - Juli 2003









Projektbeschreibung:

Das Wasser tropfte von der Decke, es zog „wie Hechtsuppe“ und nur am Ende des 160 Meter langen Tunnels war ein wenig Licht zu sehen. Dort aber bot sich uns der Blick in einen riesigen stillgelegten Kalksteinbruch, der langsam von der Natur zurückerobert wird. Zwischen dem Eingang in den Tunnel und diesem Blick in den Abgrund liegen 400 Millionen Jahre Erdgeschichte, denn die Massenkalke sind im Devon entstanden. Damit stand auch das Thema für das neue Museum fest, das wir mit dem Architekten und Szenographen Prof. Dr. Hans-Hermann Hofstadt und den Landschaftsplanern Welp & Partner inszeniert haben: Zeittunnel Wülfrath.

Wir kehrten die Zeitreise allerdings um, denn am Ende blickt der Besucher ja in die aktuelle Landschaft, die nun unter Schutz steht. Also beginnt es mit einem Zeitsprung in das Devon, dann folgen acht Zeitfenster, kleine Plattformen im dunklen Tunnel, die magisch beleuchtet sind und mit kleinen Inszenierungen und Originalobjekten einen Eindruck von den klimatischen Bedingungen in den Erdzeitaltern vermitteln. Erst im letzten Fenster kommt der Mensch ins Spiel, zunächst mit dem Kalkabbau, dann mit dem Naturschutz. Und schließlich scheint der Weg weiterzugehen: eine Plattform mit Gitterrasterboden ragt einige Meter über die Abbruchkante hinaus.

http://www.wuelfrath.net/kultur-tourismus/museen-ausstellungen/zeittunnel/