| Auftraggeber: | Emschergenossenschaft Essen
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| Ausstellungsfläche: | 6 Container mit 100 m² |
| Eröffnung: | 2000 |
| Projektbeschreibung: Das schwarze Gold hat das Ruhrgebiet zu einer der größten Industriegebiete Europas gemacht. Doch wenn über Jahrzehnte jede Menge Kohle aus der Erde geholt wird, bleiben die Folgen an der Oberfläche nicht aus. Zum einen gibt es neue Berge im Ruhrgebiet, die großen Bergehalden. Zum anderen gibt es Bergsenkungen, die für den Wasserabfluss problematisch werden können. Um die Gewässer kümmert sich im nördlichen Ruhrgebiet die Emschergenossenschaft. Zum 100-jährigen Bestehen dieses Wasserentsorgers bekamen wir den Auftrag, eine Wanderausstellung zu planen, die durch die 14 Anliegerstädte reisen sollte. Der Auftritt sollte schon etwas spektakulärer sein. Wir haben fünf Container und eine Plattform auf zwei Ebenen als Rundgang konzipiert, die jeweils mit großem Auftritt von Kränen an zentralen Plätzen aufgebaut wurden. Im Innern bot sich dem Besucher ein Rundgang durch die Geschichte mit Großfotos, Aktionsmedien und austauschbaren Infoflächen für jede Stadt, einem interaktiven Faulturm, einem begehbaren Kanalrohr mit Sprechertexten und einer Multivisionswand zum naturnahen Umbau der Gewässer. |

